Sport Leistungskurs

ALLGEMEINES:

In der Einführungsphase findet ein Vorleistungskurs statt, verbindlich für die Teilnahme am Leistungskurs ist das Bestehen eines Sporttests (Ansprechpartner: Herr Althaus).lkridi

Bei der Wahl der praktischen Inhalte, die dann für den jeweiligen Kurs abiturrelevant sind, werden sowohl Lehrer- als auch Schülerinteressen innerhalb der vorgegebenen Individual- und Mannschaftssportarten berücksichtigt und noch vor Beginn der Qualifikationsphase gemeinsam festgelegt. Insgesamt werden theoretische und praktische Inhalte gleichermaßen behandelt.

Wesentliche Bestandteile eines Leistungskurses Sport sind außerdem die selbstständige Organisation mindestens eines Sportfestes, eine Kursfahrt, falls der Sport-LK auch Tutorenkurs ist (in der Regel alle zwei Jahre) sowie die Teilnahme an verschiedenen Sportturnieren.

 

EXKURSIONEN/ BERICHTE:

Ausflug der Kurse P4 und LK in den Kletterwald Edersee

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Eigentlich war schon Anfang des Schuljahres ein Ausflug zum Wasserskifahren an den Twistesee geplant, doch die Trockenheit machte uns ein Strich durch die Rechnung. Aufgrund des zu geringen Wasserpegels war dies auch Ende des Schuljahres 2016/17 nicht möglich, womit wir, der P4-Kurs von Herrn Hömberg und der LK-Sportkurs von Frau Richter, uns kurzerhand zu einem Ausflug in den Kletterwald Edersee entschlossen. Viele Schüler/innen hatten bereits mit jüngeren Jahren Erfahrungen beim Hochseilgarten-Klettern gemacht. Die 16- bis 18-Jährigen mussten sich nun erneut mit den Perspektiven Wagnis & Abenteuer, Körperwahrnehmung und soziale Interaktion auseinandersetzen. Unser Fazit: Eine gelungene Exkursion, die sicher zur Persönlichkeitsentwicklung beigetragen hat.

Fotos & Kurzbericht: D. Richter

So funktioniert also echtes Lacrosse

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Eine interessante Sportstunde erlebten die Sport-LK'ler von Frau Richter vor den Osterferien 2017. Herr Steyer, der zur Zeit seinen Vorbereitungsdienst an der ALS ableistet und aktiver Lacrosse-Bundesliga-Spieler ist, führte den Kurs in die interessante Sportart ein. Herr Steyer erklärte zunächst einiges über die Herkunft dieser Sportart, dann wurden die vier wichtigsten technischen Fertigkeiten (Ball werfen, Ball fangen, Ball vom Boden aufnehmen, mit dem Ball laufen) geübt und taktisch bei Finten angewendet, bevor es dann schließlich zum Spiel gegeneinander kam. "Das hat viel Spaß gemacht und machen wir bald wieder einmal" war das Fazit des Kurses. Und: "Danke, Herr Steyer für die tolle Sportstunde mit dem echten Outfit und Materialien!!!".

11er und 12er Sport-LK auf Exkursion in Dortmund

Einen aufregenden Tag erlebten die Sport Leistungskurse 11g und 12 mit ihren Lehrerinnen D. Richter und E.-M. Zürker am 20.02.2017 in Dortmund. Zunächst fuhren diese in die Trampolinhalle "Superfly" und powerten sich sehr vielseitig aus. Für 1,5 Stunden gehörte die Halle nur den Sportlern der ALS, was sie ausgiebig nutzten und Muskelkater vorprogrammiert war.

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Danach fuhren sie zur mittaglichen Verpflegung in die Innenstadt und um 14:40 Uhr war eine Stadion-Tour durch die riesige Signal-Iduna Anlage angesetzt. Obwohl sich nur ein Dortmund-Fan unter den Zuhörern befand, war die Tour durch das Stadion, die Presse-, VIP- und die Zuschauerränge (legendäre Süd-Tribüne), Umkleidekabine und Spieler-Tunnel für alle sehr interessant. Um 16:15 Uhr brachen die Kurse dann gut gelaunt wieder in Richtung Heimat auf.

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 Text & Bilder: D. Richter

 

Sport-LK Chrobacsinsky auf Golf-Exkursion

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Beim Golfen in Waldeck (Okt. 2014) ...

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und bei der Leistungsdiagnostik in Willingen (Jan. 2015).

 

Sport-LK Zürker erlebt Leistungsdiagnostik hautnah (8.11.2013)

LKDrVater20131v2Heute machte sich der Sport-LK der Q1 von Frau Zürker auf den weiten Weg nach Bad Wildungen ins Institut für Prävention und Sportmedizin zu Herrn Dr. Dr. Vater. Er ließ die 13 Schüler sehr anschaulich an den medizinischen Bereich des Leistungssports teil haben.

Zunächst führte Dr. Vater theoretisch in die Faktoren der Leistungsfähigkeit eines Sportlers ein. Er gab dabei einen intensiven aber kompakten Überblick über die physiologischen Abläufe der Energiegewinnung. Er verdeutlichte die Zusammenhänge zwischen Lunge, Blut, Herz und Muskel und erläuterte sportwissenschaftliche Begriffe wie Atem- bzw. Herzminutenvolumen. All dies veranschaulichte er mit Diagrammen und Bildern aus seiner Praxis als betreuender Arzt etlicher Spitzensportler.

LKDrVater20132v2Danach wurde die Theorie in die Praxis umgesetzt. Ein Freiwilliger aus dem Kurs unterzog sich einem Laktat-Test. Dazu wurde zunächst seine Körperzusammensetzung bzgl. Fett, Muskeln und Wasser analysiert sowie seine Atemfunktion getestet. Dann ging es auf den Fahrradergometer. Ein solcher Test beginnt mit einer langsamen Trittfrequenz bei einem schwachen Widerstand. Im weiteren Verlauf wird beides so weit gesteigert bis die Testperson nicht mehr kann. Über Kabel wird dabei ständig die Herzfrequenz und der Blutdruck aufgezeichnet und kontrolliert. Um den Laktatgehalt zu bestimmen, wird alle 2 Minuten Blut aus dem Ohrläppchen abgenommen. Die Testperson des LKs schafft es bis auf 315Watt bevor nichst mehr ging.

Gleich im Anschluss wurden die Blutproben auf ihren Laktatgehalt hin analysiert, so dass der gesamte Kurs die Ergebnisse als Handout vor sich hatte. Anhand dieser Ergebnisse machte Dr. Vater noch einmal die Bereiche der Grundlagenausdauer I und II sowie die aerob-anaerobe Schwelle in Abhängigkeit des Laktatgehalts und der Herzfrequenz deutlich. Außerdem empfahl er dem Sportler, der vor allem Krafttraining ausübt, mehr im Grundlagenbereich I zu trainieren, um seine Erholungsfähigkeit für seinen Sport zu verbessern. Außerdem bescheinigte er ihm eine ausreichende Gesundheit.

Auch wenn der Weg von Korbach nach Bad Wildungen recht mühselig war, hat sich doch der Besuch bei Herrn Dr. Dr. Vater bezüglich des Inhalts und der Anschaulichkeit der sportwissenschaftliche Leistungsdiagnostik gelohnt und wird im weiteren Verlauf des Unterrichts immer wieder Ankünpfungspunkte geben.

Text & Bilder: Zürker

Sport-LK Richter auf Brettern in Willingen unterwegs 2013

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