Präventionskonzept

Präventionskonzept der Alten Landesschule

Stand: Dezember 2014


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung......................................................................................................................................... 3

2) Präventionsarbeit.............................................................................................................................. 3

2.1) Entwicklung an der Alten Landesschule.................................................................................. 3

2.2) Ziel der Präventionsangebote................................................................................................... 4

3) Die Angebote für die Jahrgangsstufen............................................................................................. 4

3.1) Klick Safe 2.0........................................................................................................................... 5

3.2) AusdrucksStark........................................................................................................................ 5

3.3) Sucht und Sehnsucht................................................................................................................ 6

3.4) „Fake - war doch nur Spaß“..................................................................................................... 6

3.5) Cool sein................................................................................................................................... 6

3.6) Tom und Lisa............................................................................................................................ 7

3.7) Digitale Helden........................................................................................................................ 7

3.8) Requisit..................................................................................................................................... 8

3.9) KlarSicht................................................................................................................................... 8

3.10) Spielsucht / Online-Spielsucht................................................................................................ 8

3.11) Alkohol und Drogen am Steuer.............................................................................................. 9

3.12) Vortrag über Drogenkonsum am Arbeitsplatz........................................................................ 9

3.13) „Junge Fahrer“...................................................................................................................... 10

4.) Angebote für Eltern....................................................................................................................... 10

5.) Angebote für Lehrkräfte............................................................................................................... 10

6.) Aufstellung des Präventionsteams................................................................................................. 11

7.) Zusammenarbeit mit anderen Institutionen................................................................................... 11

8.) Ausblick......................................................................................................................................... 11

Literatur.............................................................................................................................................. 12

1) Einleitung

Aufgrund komplexer werdender Anforderungen und abnehmender Planbarkeit der Zukunft benötigen junge Menschen heute mehr Zeit für ihre Entwicklungsaufgaben[1]. Während die körperliche Reife aufgrund von verbesserten Umweltfaktoren ( Ernährung, Hygiene) früher eintritt, steht die kognitive Entwicklung bei Eintritt in die Pubertät erst am Anfang[2]. Besonders hier benötigen junge Menschen der Unterstützung durch ihr Umfeld, um zu Personen heranzureifen, die den Erwartungen der Gesellschaft entsprechen[3].

An dieser Stelle kann Präventionsarbeit ansetzen, um junge Menschen bei diesem Entwicklungsschritt zu unterstützen und sie zu stärken, sodass sie zu einer gefestigten Persönlichkeit heranreifen.

2) Präventionsarbeit

Um eine positive Entwicklung nehmen zu können, bedürfen Jugendliche mehrerer Schutzfaktoren. Hierzu zählen zum einen die soziale und personale Kontrolle des Verhaltens, Aktivitäten, die mit Substanzmissbrauch nicht kompatibel sind, eine positive Normorientierung sowie positive Familienbeziehungen[4]. Darüber hinaus spielt aber auch eine hohe Bindung an Schule und Lehrkräfte als Schutzfaktor eine entscheidende Rolle[5].

2.1) Entwicklung an der Alten Landesschule

Der Alten Landesschule ist es in den letzten Jahren gelungen, ein kompetentes Präventionsteam zu installieren und verschiedene präventive Angebote in den Schulalltag zu integrieren. Dieses Angebot wurde immer wieder überprüft. Projekte wurden verworfen, dafür neue aufgenommen. Zunächst erstreckten sich die präventiven Angebote nicht auf alle Jahrgangsstufen. Mit Unterstützung von externen Fachkräften, die sich regelmäßig   zu einer Präventions-AG trafen, gelang es der Alten Landesschule jedoch, das Angebot zu überarbeiten und nun Projekte für jede Jahrgangsstufe anzubieten.

2.2) Ziel der Präventionsangebote

Der Alten Landesschule ist es wichtig, für alle Beteiligten (Schüler, Lehrer und Eltern) zu einem Ort zu werden, an dem ein angstfreies und konstruktives Lernklima herrscht und man sich mit gegenseitigem Respekt begegnet.

Um dies zu verwirklichen, sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen:

Schülerinnen und Schüler sollen in die Lage versetzt werden, ihre Eigen- und Fremdwahrnehmung zu sensibilisieren und reflektieren, ihre Teamfähigkeit zu fördern und eine geeignete Streitkultur zu entwickeln. Darüber hinaus sollen die Kinder und Jugendlichen in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt werden und selbst lernen Initiative und Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen. Sie werden darin unterstützt „NEIN“ zu sagen (zu Drogen, Gewalt etc.) und Zivilcourage zu entwickeln. Darüber hinaus sollen Schülerinnen und Schülern eine positive Beziehung zu Menschen und Institutionen entwickeln. Um dies zu ermöglichen, wurden für jeden Jahrgang unterschiedliche thematische Präventionsangebote erstellt, die teilweise direkt mit dem Lehrstoff verwoben sind oder als fächerübergreifende Veranstaltungen in den schulischen Ablauf mit eingebunden werden.

3) Die Angebote für die Jahrgangsstufen

Die Angebote sind so gestaltet, dass sie die jeweilige Entwicklungsstufe der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen, sodass keine Über- oder Unterforderung stattfinden sollte. Auch sind die Präventionsangebote in den Jahrgängen so verteilt, dass sie in etwa die Interessen der jungen Menschen aufgreifen, die in den verschiedenen Altersstufen gerade aktuell sein sollten.

3.1) Klick Safe 2.0

In der Jahrgangsstufe 5 werden die Schülerinnen und Schüler durch das Projekt „Klick Safe 2.0“ an den verantwortungsvollen Umgang mit dem PC herangeführt. Dabei wird nicht nur auf die sichere Nutzung des PC im Netz hingewiesen und Aufklärung über dort bestehende Gefahren betrieben, sondern es werden auch die Vor- und Nachteile sowie Gefahren der Handynutzung besprochen. Die Aufklärung ist umfangreich und behandelt z.B. Themen wie: Glaubwürdigkeit und Qualität von Webseiten, Handy und mobile Internetnutzung, Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Jugendmedienschutz, Selbst­darstellung im Netz, Mobbing und Datenschutz im Internet. Das Programm schließt mit einer Abschlussprüfung und einem Zertifikat ab.

Die Erfahrung zeigt, dass Schülerinnen und Schüler bereits in dieser Jahrgangsstufe vermehrt mit Smartphones und "social network" arbeiten. Die Alte Landesschule sieht es deshalb als notwendig an, bereits in der Jahrgangsstufe 5 die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit diesen Medien zu sensibilisieren.

3.2) AusdrucksStark

In den Klassen 6 haben die Schülerinnen und Schüler im Projekt „AusdrucksStark“ die Möglichkeit, durch theaterpädagogische Elemente ihr eigenes Erleben innerer Bilder und Gefühle ausdrücken zu lernen. Nebenher werden Selbstwahrnehmung, Selbst­be­wusst­sein, Körperbewusstsein, Kreativität, emotionale Kompetenz, Persönlich­keit, Empathie, Toleranz, Kommunikation und Kooperation gefördert.

Während eines Vormittags werden die Schülerinnen und Schüler durch verschiedene Übungen an das Theaterspiel herangeführt und entwickeln kleinere Spielszenen, die eine Auseinandersetzung mit Themen aus dem Alltag der Kinder beinhalten. Am Ende können die Kinder ihr Stück den anderen Klassen des Jahrgangs präsentieren.

3.3) Sucht und Sehnsucht

In der Jahrgangsstufe 7 setzen sich die Schülerinnen und Schüler im Religionsunterricht (aktuell nur im Fach evangelische Religion, eine Ausweitung auf die Fächer Ethik und katholische Religion wird angestrebt) mit dem Thema „Sucht und Sehnsucht“ auseinander. Hier findet eine Auseinandersetzung mit Themen wie Abhängigkeit von beispielsweise Alkohol und Tabak aber auch mit dem Thema Sekten statt. Die Schülerinnen und Schüler sollen eine Position zu diesen Themenbereichen entwickeln und in die Lage versetzt werden, anschließend auch zu dieser Position zu stehen.

3.4) „Fake - war doch nur Spaß“

In der Planung für die Jahrgangsstufe 7 befindet sich zurzeit die Einführung des Theaterstücks „Fake - war doch nur Spaß“ in Zusammenarbeit mit der Stadt Korbach. Inhalt dieses Theaterprojektes ist das Thema Cybermobbing. Am Rande wird auch das Thema Sexting inhaltlich gestreift. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 sollen zu diesem Thema sensibilisiert und auf die Gefahren des Cybermobbing aufmerksam gemacht werden. Im Rahmen der Schule wird das Theaterstück durch die Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen nachbesprochen und aufgearbeitet. Eine Kopplung mit den Digitalen Helden ist ebenfalls angedacht, welche darüber hinaus vertiefende Informationen zu diesem Themenbereich anbieten können.

3.5) Cool sein

In der Jahrgangsstufe 8 wird das Projekt „Cool sein“ im Rahmen der Gewaltprävention an Schulen mit Unterstützung der Polizei Korbach durchgeführt. Hier geht es um das Erkennen von gefährlichen Situationen und das Einüben von effektiven Verhaltensweisen: Wie kann ich aggressivem Verhalten aus dem Weg gehen? Was kann ich tun, wenn ich angegriffen werde? Wie kann ich anderen helfen, die in einer Notlage sind, ohne mich selbst in Gefahr zubringen?

3.6) Tom und Lisa

Bei dem Projekt „Tom und Lisa“ in der Jahrgangsstufe 8 werden die Schülerinnen und Schüler spielerisch auf den Umgang und die Auswirkungen von Alkoholkonsum hingewiesen und aufgeklärt. Hierbei wird besonders das Augenmerk auf die Eigenverantwortung und die Verantwortung gegenüber den Anderen im Umgang mit Alkohol gelegt. Die Frage: “Wie viel kann ich eigentlich trinken?“ wird genauso thematisiert wie rechtliche Hintergründe.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Suchtprävention beim diakonischen Werk des Landkreises Waldeck-Frankenberg durchgeführt.

3.7) Digitale Helden

Erstmalig im Schuljahr 2014 / 2015 können sich sechs interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 sich zu „Digitalen Helden“ ausbilden lassen. Die Ausbildung erfolgt im 1. Schulhalbjahr. Im Verlauf der Ausbildung erlernen die angehenden "Digitalen Helden" ebenfalls, wo ihre Grenzen in der Beratung liegen, was sie beim Datenschutz zu beachten haben und wann sie eine Lehrkraft mit einbeziehen müssen. Nach der Ausbildung erfolgt die Vorstellung der „Digitalen Helden“ in den Klassen.

Bei diesem Konzept handelt es sich um ein Angebot von Schülern für Schüler (Peereducation). Sie beraten und schulen ihre jüngeren Mitschüler und Mitschülerinnen im sicheren Umgang mit den Medien der digitalen Welt. Die Beratung wird jeweils in AG-Stunden im Rahmen eines Onlinekurses stattfinden. Dieser Onlinekurs wird regelmäßig von Fachkräften aus ganz Hessen aktualisiert und überprüft. Die Beratungen finden vertraulich und im geschützten Rahmen statt.

Dieses Projekt wird durch das hessische Kultusministerium gefördert und evaluiert und ist zudem mit der Schulleitung und dem Elternbeirat eng vernetzt. Geplant ist, dass in jedem neuen Schuljahr sechs weitere Schülerinnen und Schüler die Ausbildung durchlaufen, sodass ein großer Pool an Ansprechpartnern für die Schülerinnen und Schüler entsteht.

3.8) Requisit

In der Jahrgangsstufe 9 haben die Schülerinnen und Schüler der Alten Landesschule durch das Angebot der Stadt Korbach, in Zusammenarbeit und mit finanzieller Unterstützung der Barmer Ersatzkasse, die Möglichkeit, sich direkt mit ehemals Suchtmittelabhängigen präventiv mit dem Thema Drogen, Alkohol und Tabak auseinanderzusetzen. Hier stehen die Darsteller des Improvisationstheaters Requisit zur Verfügung und beantworten sehr offen alle Fragen der Jugendlichen. Während dieser Zeit ist keine Lehrkraft anwesend, sodass die Schülerinnen und Schüler ungezwungen ihre Fragen stellen können. Die Lehrkräfte bilden eine eigene Gruppe und haben ebenfalls die Möglichkeit zum Austausch mit einem Darsteller oder einer Darstellerin.

3.9) KlarSicht

Seit 2014 bietet die Alte Landesschule in Zusammenarbeit mit dem Präventionsrat der Stadt Korbach für die Jahrgangsstufe 9 eine Ausbildung im Umgang mit dem „KlarSicht“-Koffer an. Ziel dieser Ausbildung ist es, dass Schülerinnen und Schüler die jüngeren Jahrgangsstufen (7 und 8) im Sinne der Peereducation auf Anfrage über mehrere Themen informieren können. Hierzu wird ein Parcours aufgebaut, der unterschiedliche Stationen umfasst, wie z.B. Zigaretten, Drunkbusterbrillen, Auswirkung von Werbung.

Um das Projekt an der Alten Landesschule zu etablieren, ist eine Kopplung an den Religionsunterricht der Klassen 7 zum Thema „Sucht und Sehnsucht“ angedacht. Ziel ist es, allen Religionsklassen dieser Jahrgangsstufe eine Teilnahme an dem Parcours zu ermöglichen.

Interessierte Klassen der Jahrgangsstufe 8 können dann für eine weitere Ausbildung geworben werden, sodass diese in der Jahrgangsstufe 9 das Projekt fortführen können.

3.10) Spielsucht / Online-Spielsucht

In den Klassen 10 wird ab dem Schuljahr 2014 / 2015 ein neues Projekt zum Thema Spielsucht in Kooperation mit der Fachstelle Suchtprävention beim diakonischen Werk des Landkreises Waldeck-Frankenberg angeboten. Das Projekt ist interaktiv aufgebaut und macht auf die die möglichen Gefahren der Spielsucht und Online-Spielsucht aufmerksam.

3.11) Alkohol und Drogen am Steuer

Das Thema aus den Jahrgangsstufen 7, 8, und 9 aufgreifend, arbeitet die Alte Landesschule in diesem Projekt eng mit der Polizei Korbach zusammen. Der Jugendkoordinator/ die Jugendkoordinatorin der Polizeistation Korbach hält in der Jahrgangsstufe 10 einen Vortrag über die Auswirkungen von Alkohol und Drogen am Steuer. Hierbei geht es nicht nur um die rechtlichen Aspekte, sondern auch um die Wirkung von Alkohol und Drogen auf den Körper. Er/ Sie beschreibt detailliert, wie man seinen eigenen Promillewert im Körper errechnen kann und wie lange der Körper benötigt,   diesen wieder vollständig abzubauen. Auch die Auswirkungen von verschiedenen Drogen und die Reaktionen des Körpers erklärt er/ sie den Schülerinnen und Schülern.

Zeitnah findet dann ein Folgetermin statt, der durch den Präventionsrat und die Schulsozialarbeiterin durchgeführt wird. Hier haben die Schülerinnen und Schüler, ohne Anwesenheit der Lehrkräfte, die Möglichkeit, sich erneut vertiefend mit dem Thema auseinander zu setzen, Fragen zu stellen und Anmerkungen zum Vortrag abzugeben.

3.12) Vortrag über Drogenkonsum am Arbeitsplatz

Neu bietet die Alte Landesschule seit dem Schuljahr 2013/2014, auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler, einen Vortrag mit Vertretern der Wirtschaft, der Justiz und auch aus dem medizinischen Bereich über die Auswirkungen von Drogen am Arbeitsplatz an.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten Auskunft über die gesundheitlichen Auswirkungen des Drogenkonsums, auch über Langzeitschäden. Darüber hinaus erfahren sie, welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen Drogenkonsum haben kann. Im Anschluss an den Vortrag findet eine Diskussionsrunde statt, in der auf die Interessen und offenen Fragen der Schülerinnen und Schüler vertiefend eingegangen werden kann.

3.13) „Junge Fahrer“

In der Jahrgangsstufe 12 rundet das Projekt „junge Fahrer“ das Präventionsangebot der Alten Landesschule ab. In diesem Bereich arbeitet die Schule eng mit der hessischen Verkehrswacht zusammen. Für einen Tag kommen Mitarbeiter an die Schule und bauen einen Parcours auf, der verschiedene Aspekte zum Thema Fahren näher beleuchtet. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, einen fingierten Aufprall oder Überschlag zu erleben oder können versuchen, mit den sogenannten „Rauschbrillen“, die Alkoholkonsum nachahmen, ihre Reaktionsfähigkeit zu testen.

Kurz nach diesem Projekttag besteht die Möglichkeit, mit dem eigenen Auto an einem Fahrsicherheitstraining teilzunehmen, welches durch eine Fahrschule begleitet wird.

4.) Angebote für Eltern

Teilweise sind die Eltern bereits direkt oder indirekt mit in die Präventionsangebote der Schülerinnen und Schüler eingebunden. Darüber hinaus bestehen auch noch speziell auf die Eltern abgestimmte Angebote.

So bietet die Alte Landesschule Informationsangebote zu aktuellen Themen oder nach Bedarf an. Ebenfalls sind interessierte Eltern zu den Treffen der Präventionskonferenz stets eingeladen.

Des Weiteren bietet der Elternbeirat Informationsabende an und beteiligt sich aktiv an der Gestaltung der Präventionsarbeit der Alten Landesschule.

5.) Angebote für Lehrkräfte

Den Lehrkräften der Alten Landesschule stehen regelmäßig Fort- und Weiter­bildungs­angebote zur Verfügung, um den wachsenden Herausforderungen angemessen begegnen zu können. Darüber hinaus nehmen die Präventionsfachkräfte der Schule regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen zu den verschiedensten Themen, wie Medienkompetenz, Gesprächsführung, Jungenarbeit etc. teil.

6.) Aufstellung des Präventionsteams

Neben den oben aufgeführten Projekten und der engen Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen und Beratungsstellen verfügt die Alte Landesschule über ein über die Jahre gewachsenes Präventionsteam. Es besteht aus vier BeratungslehrerInnnen, die sich durch Fort- und Weiterbildungen unterschiedliche Fachkompetenzen angeeignet haben. So decken sie die Schwerpunktthemen Medienkompetenz, Jungenarbeit, Essstörungen und Gesprächsführung ab. Ergänzt wird das Beratungsangebot durch einen Verbindungslehrer sowie seit April 2013 durch das Angebot der Schulsozialarbeit.

Die Zusammenarbeit der einzelnen Beratungskräfte ist kollegial. Regelmäßige Treffen dienen dem Austausch über aktuelle Themen sowie der kollegialen Beratung.

Durch diese breite Aufstellung und die sich ergänzenden Profile steht den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern und auch Lehrkräften immer ein Ansprechpartner zur Verfügung. Zudem können Schwierigkeiten in Klassen individuell und durch ein breites Methodenspektrum kompetent thematisiert und aufgearbeitet werden.

7.) Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Die Alte Landesschule legt Wert auf die Zusammenarbeit mit außerschulischen Organisationen und Institutionen. So arbeitet sie in vielen Projekten mit der Stadt Korbach, dem hiesigen Jugendhaus, der Polizei, der Diakonie und anderen Beratungsstellen eng zusammen.

Nicht zuletzt durch diese Zusammenarbeit können viele breit gefächerte Angebote an der Schule finanziert und durchgeführt werden.

8.) Ausblick

Das Präventionskonzept der Alten Landesschule wird fortlaufend an die Bedürfnisse und den Bedarf der Schulgemeinde angepasst. Perspektivisch befindet sich aktuell ein Medienkonzept im Aufbau, das die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern dazu befähigen soll, den wachsenden Herausforderungen im Umgang mit den digitalen Medien kompetent zu begegnen. Darüber hinaus werden Projekte auf ihre Aktualität geprüft und bei Bedarf ergänzt oder durch neue Projekte ersetzt.

Literatur

Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Prof. Dr. Ulman Lindenberger (Hrsg.). (2012). Entwicklungspsychologie (7. Auflage).Beltz Verlag, Weinheim, Basel


[1]             vgl.: Schneider, Lindenberger (Hrsg.). (2012). Entwicklungspsychologie. 7. Auflage. S.245

[2]             vgl.: Schneider, Lindenberger (Hrsg.). (2012). Entwicklungspsychologie. 7. Auflage. S.245

[3]             vgl.: Schneider, Lindenberger (Hrsg). (2012). Entwicklungspsychologie. 7. Auflage. S.245

[4]             vgl.: Schneider, Lindenberger (Hrsg). (2012). Entwicklungspsychologie. 7. Auflage. S.253 f

[5]             vgl.: Schneider, Lindenberger (Hrsg). ( 2012). Entwicklungspsychologie. 7. Auflage. S.254