Schülervertretung

Verbindungslehrer

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Stefan Zindel

SV-Wahlen 2016/2017

Die SV-Wahlen sind durchgeführt und dies ist das von unseren diesjährigen Wahlhelfern ermittelte Ergebnis:

 

Schulsprecherin: Chiara Lessing, Q1
Vertreterin: Anna Sieberichs, Q3
Oberstufensprecherin: Jennifer Müller, E1
Mittelstufensprecherin: Luna Bengoechela, Jgst. 8
Unterstufensprecherin: Mirja Knoche, Jgst. 7
Freie Referentinnen: Kim Schreiber, Q1
  Anna Boedefeld, E1
  Raphaela Geisler, Jgst. 9
Verbindungslehrer: Herr Zindel, StR

Die SV bedankt sich bei allen Wahlhelfern, ohne sie hätte es kein so schnelles Auswerten der Stimmen gegeben. Einen besonderen Dank möchten wir auch allen aussprechen, die sich dieses Jahr für ein Amt beworben haben, aber es leider nicht geschafft haben. Eine intakte und harmonische Schülervertretung kann nur bestehen, wenn sich immer wieder aufs Neue eine Interessengruppe bildet, der es wichtig ist, unsere Schule im Sinne der Schüler zu vertreten.

 

Schülervertretung der Alten Landesschule 2016/2017

 SV 2016 2017 small

hinten: Stefan Zindel (VL), Kim Schreiber, Anna Boedefeld, Chiara Lessing, Anna Sieberichs

vorn: Jennifer Müller, Raphaela Geisler, Luna Bengoechela, Mirja Knoche

 

SV-Arbeit an der ALS

SV-Wahlen

Zu Beginn dieses Schuljahres fanden wieder einmal die SV-Wahlen statt. Die Kandidaten haben sich jeder Jahrgangsstufe einzeln vorgestellt. Dies sollte vor allem dazu dienen, auf einzelne Fragen gezielter eingehen zu können. Es bewarben sich insgesamt 15 Schüler und Schülerinnen für die zu vergebenden SV-Ämter.

 

Was oder wer ist die SV eigentlich?

Die SV ist das Sprachrohr der Schüler, ihre Aufgabe ist es die Interessen der gesamten Schülerschaft in allen Belangen zu vertreten. Da die SV aber nur aus neun Personen besteht, jedoch die gesamte Schülerschaft z.B auf Sitzungen vertreten soll, ist sie auf eure Meinung, Ideen, Vorschläge und Anregungen angewiesen. Diese können uns in jeder 1. großen Pause im SV-Büro (Raum 194) mitgeteilt werden und werden dann von uns versucht in die Tat umzusetzten. Wenn wir allerdings nicht mitkriegen was euch stört bzw. verbessert werden sollte, können wir uns auch nicht dafür einsetzen.

 

Aufgaben und Projekte der SV

Eine Aufgabe der SV ist jedes Jahr die Organisation des Weihnachtsbasars. Hier werden jedes Jahr von der Schülerschaft in einer Schülerratssitzung zwei Spendenziele ausgewählt, normalerweise eines innerhalb Deutschlands und ein internationales Projekt.

Seit 2013 existiert die SchülerVirma der SV, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, trendige Schulkleidung auf den Markt zu bringen. Der zugehörige Online-Shop ist seit November 2016 nun dauerhaft geöffnet. Zudem ist bei allen größeren Schulveranstaltungen wie Weihnachtsbasar etc. ein Verkaufsstand zu finden. Mehr unter: http://schulkleidung.alte-landesschule.de

Seit 2012 finden alle zwei Jahre an der ALS Projekttage statt, bei der die SV nicht nur Ideengeber war, sondern auch maßgeblich an der Organisation und Umsetzung beteiligt ist. Ebenso wird stets ein Projekt von der SV selbst angeboten.

Das regelmäßige Einberufen und Durchführen von Schülerratsitzungen wird ebenfalls von der SV durchgeführt. Diese dienen dazu, wichtige Abstimmungen mit dem Schülerrat durchzuführen und Informationen weiter zu leiten.

Verschiedene Projkete wie "Große Schwester - Großer Bruder" wurden 2014 von der SV initialisiert.

Ansonsten übernimmt die SV noch kleine Aufgaben, wie etwa die Bewirtung beim Elternsprechtag.

 

 

 

Geschichte der SV in Deutschland

 

Schülermitverwaltung SMV

Der Schulgemeindegedanke wurde in Deutschland zuerst 1918/19 durch Ministerialerlasse den öffentlichen Schulen nahegebracht. Er war an sich älter und vor allem in der privaten Freien Schulgemeinde von Wickersdorf/Thüringen (seit 1906) erfolgreich durchgeführt worden; so darf ihr Gründer Dr. Gustav Wyneken, der auch die ersten Erlasse in Preußen und Bayern maßgeblich beeinflußte, als der Vater der Schulgemeinde gelten.Die ersten Versuche mit der Schüler-Selbst- oder Mitverwaltung schlugen nur an vereinzelten Schulen Wurzel und wurden bald wieder aufgegeben. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden sie erneut aufgenommen, anscheinend mit weit größerem Erfolge. Es ist festzustellen, daß sich inzwischen auch an den amerikanischen Schulen — vielleicht sogar unter Weiterentwicklung deutscher pädagogischer Einflüsse, etwa Kerschensteiners — eine erfolgreiche und überzeugende Schülermitverantwortung ausgebildet hatte; aber die Einrichtung als solche ist nicht amerikanischen Ursprungs und nicht von dort übernommen.Die Alte Landesschule hat die Schülermitverwaltung (Schulgemeinde, Schülerausschuß, Klassengemeinde) Ende 1946 eingeführt; ein Jahr später kam dazu der Schlichtungsausschuß, der dann mehrfache Wandlungen durchmachte. Es lohnt, die Namen der „Schulsprecher" (Leiter der Schulgemeinden), die das Vertrauen der Mehrheit der Jugend besaßen, zu verzeichnen: Herbst 1946 bis Ostern 1947: Erich Bartsch, 1947 bis Ostern 1948: Meinhard Schwarz, 1948 bis Juli 1949: Hilde Schweitzer, 1949 bis Ostern 1950: Wilfried Knipp, Mai bis September 1950: Friedrich Bürklin, Herbst 1950 bis Herbst 1951: Hans Hattenhauer, Herbst 1951 bis Ostern 1952: Helga Rohloff, 1952: Walter Zimmermann. Die einschlägigen Erlasse des Hessischen Unterrichtsministeriums zur Schülermitverwaltung, insbesondere dann vom September 1948, wurden von einem Ausschuß für den eigenen Bedarf zur Ausarbeitung, einer „Schulverfassung" zugrunde gelegt, die von der Schulgemeinde am 01.12.1950 angenommen wurde. Aus Handbüchel der ALS, 1952Das Leben an unsern öffentlichen Schulen krankt häufig oder fast immer an einer Zerspaltung in die zwei Heerlager der Lehrer und Schüler, die einander teils mit Gleichgültigkeit, teils mit Feindschaft gegenüberstehen. Keines kennt und teilt Leben und Interessen des andern. Es fehlt das Allererste, Primitivste: die offene Aussprache. Man vergegenwärtige sich, welche Wandlung unser ganzes Schulleben erfahren würde, wenn es eine offizielle Gelegenheit zu freier Diskussion von Schul- und Erziehungsfragen zwischen Direktion, Lehrerschaft und Schülern hätte! (Gustav Wyneken, 1913)