Ski, Snowboard und Langlauf in der Ramsau

Viel Zulauf bei den Langläufern während der Ramsau 2018

27 Schüler und Schülerinnen hatten sich in diesem Jahr dazu entschieden, für die alljährliche Ramsau-Fahrt der 10. Klassen Langlauf zu wählen. Dies freute ganz besonders Günther Althaus, weil es die vorerst letzte Fahrt von ihm sein sollte, da er ab Februar in den Ruhestand gehen würde. Erstmals unterstützte Frau D. Richter ihn tatkräftig und wurde während der insgesamt 6 Skitage quasi angelernt, um die Langläufer in Zukunft zu betreuen. Die Schüler/innen lernten die klassische Technick und vor allem das Bremsen und Gleiten, einige Schüler/innen aber auch das Skaten.

Oberstes Ziel war stets, mit einer mittleren Intensität - möglichst ohne Stürze - die Loipen und die herrliche Landschaft zu genießen. Jeder Schüler bekam zur Kontrolle der eigenen Belastung eine Pulsuhr. Bei so viel Schnee wie in diesem Jahr waren so gut wie alle Loipen befahrber, lediglich der Sturm machte den Anfängern manchmal zu schaffen. Während der geplanten Tagestour durch die Rittisloipe, dem eigentlichen Höhepunkt der Skifreizeit für die Langläufer, schien jedoch wie bestellt die Sonne. Die tollen Eindrücke während dieser Tour werden den Schüler/innen sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Die Fotos zeigen die sehr unterschiedlichen Bedingungen auf der Rittisrunde (Wiesmahdalm) im Vergleich z.B. der Abschlussfahrt, einen Tag später.

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Fotos aus der Ramsau 2017 

Es grüßen....

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... vom ersten Langlauftag die Schüler/innen der Klasse 10c...

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... die Gruppen "fortgeschrittene Anfänger" (B. Althaus) und "Fortgeschrittene 3" (Säuberlich)...

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... die Snowboardgruppe von Frau Zürker & Frau Mais...

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... die "Skihoppler" von Herrn Hömberg (hier im Tiefschnee mit Dachstein-Panorama auf der Fegeralm)

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... die bereits dezimierten "Fortgeschrittenen", hier bei widrigen Bedingungen.

 

Traditionelle Klassenfahrt in den Winter - 2015

Die Klassenfahrt in den Luftkurort Ramsau ging dieses Jahr bereits in die 39. Runde und ist inzwischen für die 10. Klassen der Alten Landesschule eine willkommene Tradition. Auch dieses Jahr wieder haben viele Schüler und Lehrer begeistert an der Fahrt teilgenommen, um sich gemeinsam dem Wintersport zu widmen und eine tolle Zeit zu verbringen.

Acht Tage lang können sich die Schüler und Lehrer beim Skifahren verausgaben, gemeinsam schöne Momente und Erinnerungen schaffen und die Schönheit der Winterlandschaft erleben.

Bei der Ankunft in den Pensionen und Hotels im winterlichen Ort richteten sich die Schüler in ihren Unterkünften ein, um sich für den nächsten Tag vorzubereiten, denn dieser ist wie jedes Jahr für den Langlauf reserviert.

Nur drei Schüler aus allen Klassen betrieben diesen Sport auch in den folgenden Tagen, für die Gruppenleiter Günther Althaus Pulsuhren der Schule mitbrachte, welche seine Gruppe als sehr nützlich erachteten. Maja Lamperski, Schülerin der 10b berichtet, sie habe sehr genau darauf geachtet wie hoch ihr Puls in Ruhe und Anstrengung sei und versucht, diesen ein wenig zu beeinflussen.

Am nächsten Tag teilten die Lehrer ihre Schüler in Anfänger-, Fortgeschrittene-, und Profi- Gruppen ein, damit eine individuelle Förderung möglich gemacht werden konnte.

Für diejenigen, die noch nie in ihrem Leben auf den langen Brettern standen bestand die Möglichkeit die Grundlagen des Wintersports im Anfängerkurs zu erlernen, während die bereits erfahreneren Schüler ihre Techniken verfeinern konnten. Während dank der hohen Nachfrage viele Ski Alpin Gruppen zustande kamen leitete Eva-Maria Zürker eine Gruppe bereits erfahrener Snowboarder.

Wichtige Gründe für den Ausflug in das beliebte Skigebiet seien das gemeinsame „Sich-Anstrengen“ und die Erfahrung des „Doch-Schaffens“, wenn die Schüler gemeinsam ihre Ängste überwinden, erklärt Gruppenleiter Karl-Heinz Pschera.

Auch das Wetter spielte mit und die Wintersportler konnten sich an Sonnenschein und genügend Schnee für angenehme Abfahrten erfreuen.

Abgesehen vom Skifahren standen noch Schwimmbad-Besuche, Nachtrodeln und eine Hüttenfeier auf dem Programm. Die gemeinsam verbrachte Zeit und das abwechslungsreiche Programm stärkten die Gemeinschaft der Jugendlichen, die sich inzwischen wieder an den normalen Schulalltag gewöhnen müssen, auch wenn das schwerfällt.

Text: Lina (10b)

Ramsau 2015 - ein Tagebuch der Klasse 10b

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Dienstag, 13.1.15
Heute war der erste offizielle Skitag, an dem alle beim Langlauf waren. Anfangs haben wir ein paar Übungen gemacht, bei denen wir unsere ersten Erfahrungen auf Skiern gemacht haben. Als wir dann soweit waren, ging es auf die Loipen. Bis 14Uhr waren wir dann auf den Strecken unterwegs und haben uns mit Ihnen vertraut gemacht. Um 15 Uhr haben die Märchenwiese verlassen und waren kurz im Billard einkaufen. Am Hotel haben wir unsere Skisachen gewechselt und uns bis zum Abendessen selber beschäftigt. Einige von uns waren im Hallenbad nebenan. An sich war der erste Tag sehr erfolgreich.

Mittwoch, 14.1.15

Heute war der erste Tag, an dem wir in Gruppen Ski, Langlauf oder Snowboard gefahren sind. Da Wetter war nicht ganz so gut wie gestern, aber trotzdem schien manchmal die Sonne. Leider haben sich einige verletzt. Ein Mädchen musste sogar genäht werden. Weil wir alle so viel Ski gefahren sind, ruhten wir uns vor dem Abendessen noch kurz aus. Zum Abendessen gab es heute Spaghetti Bolognese, worauf wir uns alle sehr freuten, weil das sehr gut schmeckt. Nach dem Essen besuchten wir noch eine Multimedia- Show über die Ramsau.

Donnerstag, 15.1.15

Am Donnerstagmorgen konnten wir leider keinen Sonnenaufgang genießen, schön war es aber trotzdem und die Wolken und der Nebel verflogen im Laufe des Tages. Nach dem Frühstück ging es dann für die Skifahrer auf den Rittis, wo wir das Gelernte vom Vortag auf dem Märchenweg und einer roten Piste anwenden könnten. Die Snowboarder haben am Vormittag Sprungübungen auf der Hauswiese des Knollhofs gemacht und sind mittags auch zum Rittisberg gekommen. Nachmittags konnten wir dann alle individuell üben. Zurück in den Unterkünften war nichts gemeinsames mehr geplant und wir haben auf unseren Zimmern gemütlich beisammen gesessen.

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Freitag, 16.1.15

Heute war das Wetter sonnig und der Himmel wolkenlos blau. Die drei Langläufer fUhren mit Herrn Althaus im WM-Stadion und die Ski- &  Snowboardfahrer fuhren zu einem 30min. entfernten Skigebiet, wo sie bis zum Nachmittag blieben. Im Vergleich zum Mittwoch gab es heute viel weniger Stürze und die Längen der Abfahrten wurden erhöht. Um noch einmal auf die Langläufer zu kommen, diese lernten das Skaten und vertieften ihre Fähigkeiten im Bremsen. Nach dem Abendessen ging es für den kompletten Jahrgang zum Rittis, wo wir eine oder mehrere halsbrecherische Schlittenfahrt(en) unternahmen. Nach diesem spaßigen Vergnügen gab es eine kleine Party, bei welcher der Alkohol den Lehrern vorbehalten war.

Samstag, 17.1.15

Heute war der sechste Tag in der Ramsau und zum ersten Mal hatten wir schlechtes Wetter. Trotzdem sind wir wieder zur Fageralm gefahren. Die geplanten Touren mussten wir aber leider frühzeitig unterbrechen, da wir aufgrund des Nebels kaum die Hand vor Augen sehen konnten. Also hielten wir uns in einer Hütte auf, um uns warm zu halten. Unsere Lehrer beschlossen die Fahrzeit um eine Stunde zu verkürzen. Dann könnte jeder selbst entscheiden, ob er mit dem Lift oder auf den Skiern zurück zu den Bussen fährt. Die Langläufer sind heute um den Rittisberg gefahren und haben Pause auf einer Hütte gemacht. Natürlich hat das schlechte Wetter auch sie beeinflusst, aber Spaß hatten sie trotzdem.

Sonntag, 18.1.15

Am letzten Skitag führen wir als Höhepunkt der Fahrt auf die Planai. Es gab für jeden Leistungsstand eine angemessene Piste. Vom Fun-Park mit Sprungschanzen für die Snowboarder bis zu Slalomstrecken für die Skiläufer. Trotz Nebel war das Wetter eigentlich schön und manchmal kam die Sonne raus, so dass der Schnee glitzerte. Der gewohnte Abendessensrhythmus war ein gemütlich Ausklang für den Tag und die gesamte Fahrt.

Ramsau 2014 - Mit guter Laune durch ein bisschen Schnee

Wie jedes Jahr machte sich die Alte Landesschule Korbach auch 2014 direkt nach den Weihnachtsferien auf in die Ramsau am Dachstein, um sich mit 111 Schülern der Einführungsphase und 10 Lehrern dem Thema "Bewegen im Schnee" ausgiebig zu widmen. Allerdings dauerte es lange bis Schnee in Sichtweite kam. Die Ausläufer der Alpen und das Gebirge rund um die Ramsau zeigten eher grün-braune Hänge. Auf dem wenigen Schnee, der vorhanden war, fiel auch noch ein paar Tage vor unserer Ankunft Regen gefolgt von eisigen Temperaturen, so dass wir nicht die besten Bedingungen vorfanden.

Jedoch bereits am eRamsau4v5rsten Tag in der Langlaufloipe auf der Märchenwiese wurde klar, dass die einheimischen Pistenarbeiter alles daran setzten, bestmögliche Verhältnisse zu schaffen unterstützt von 5cm Neuschnee in der Nacht. Während an diesem ersten Vormittag die Schüler ihre weitgehend ersten Erfahrungen mit Skiern im Schnee sammelten und ihre ersten Runden auf der Märchenwiese zogen, testeten sie am Nachmittag die Weltcup-Loipen im Ramsauer Langlauf-Stadion.

Ab dem zweiten Tag ging es dann los mit dem Ski und Snowboard fahren. Traditionell beginnen die Skifahrer am Hang hinter dem Knollhof. An dem seichten Schlepplift können die Anfänger ihre ersten Kurven üben und die Könner sich einfahren. Um sich ein wenig aus dem Trubel herauszuziehen, zogen sich die Snowboard-Gruppe auf die Hänge gegenüber des Rittis, dem Haushang der Ramsau, zurück. In diesem 38. Jahr der Ramsaufahrt bot die Alte Landesschule zum ersten Mal neben den fortgeschrittenen Snowboardern auch einen Anfänger-Kurs an. Damit deckt die ALS nun alle Lernbereiche des alpinen Sports ab. Für den Nachmittag ging es dann für die besseren Ski- und Snowboardfahrer weiter hoch zu den Adler-Liften, die sich unterhalb der Talstation der Gletscherbahn zum Dachstein befinden, deren Anblick die Schüler immer wieder beeindruckt.

Da aber die Gletscherbahn in dieser Woche gerade Inspektion hatte und die Planai für Anfänger zu unübersichtlich ist, folgten dann für alle Ski- und Snowboarder drei Tage auf der Fageralm. Hier fanden wir optimal Pistenverhältnisse vor, so dass das anfängliche Pflugfahren zeitweise bis zum Carven perfektioniert wurde. Dazu absolvierten die Schüler ein abwechslungsreiches Programm wie zum Beispiel fahren mit oder ohne Stöcke, tief gebeugt oder hoch gestreckt, als Flugzeug, rückwärts, zu zweit als Kreisel, mit zwei verschiedenen Skiern, durch einen gesteckten Slalom, über kleine Kicker,.... Von Tag zu Tag schafften immer mehr Schüler die abendliche Fahrt ins Tal. Gekrönt wurden diese Tage mit ehrlichem Sonnenschein. Den Abschluss machte natürlich ein Tag auf der Planai mit ihren anspruchsvollen und vor allem langen Pisten. 

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Dagegen hatte es die Langlaufgruppe unter Herrn Althaus aufgrund des Schneemangels etwas schwerer ihr Programm durchzuziehen. Größere Touren waren so gut wie nicht möglich. So dass Herr Althaus diesmal den Schwerpunkt auf die Technikvermittlung und individuelles Ausdauertraining legte. Neben dem klassischem Diagonalschritt und Doppelstockschub versuchten sich die talentierteren Schüler auch an der anspruchsvollen Technik des Skatens. Daneben erhielt diese Schülergruppe einen Einblick in den Aufbau und Gestaltung eines pulsgesteuerten Ausdauertrainings mithilfe der schuleigenen Pulsuhren.

Das abendliche Rahmenprogramm wurde auch ein wenig vom reduzierten Schnee beeinflusst. So musste leider das traditionelle Mondscheinrodeln ausfallen. Dafür nutzten einige Klasse die Möglichkeit im Schwimmbad oder beim Eisstockschießen eine riesen "Gaudi" zu haben. Und natürlich durfte auch in diesem Jahr der Multivisionsvortrag mit wunderschönen Impressionen der Ramsau nicht fehlen. Einen besonderen Höhepunkt dieser Ramsaufahrt gab es am Hüttenabend im Liftstüberl am Rittis. Eingeleitet durch eine Fackelwanderung vom Langlaufstadion, auf der schon kräftig gesungen und getanzt wurde, ging es im Liftstüberl gleich auf die Tanzfläche. Hier wurde drei Stunden auf Tischen und Bänken abgerockt. Und auch an den folgenden Tagen hörte man unserer Schüler auf der Piste oder den Hütten gut gelaunt singen. Mit dieser guten Stimmung machten die Schüler diese Ramsaufahrt zu einer der legendärsten.

Für das weitere Wohlbefinden der Schüler sorgten wie immer unsere Wirte mit ihrer zuvorkommenden Gastfreundschaft und natürlich unsere Busfahrer Jörg und Günther, die uns wieder einmal mit Bravour durch die Länder, Berge und Programm chauffierten. So war und wird auch in Zukunft für alle Beteiligten diese Ramsau-Fahrt eine rundum gelungende Fahrt!

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 Text: Zürker & Bilder: Zindel

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